© Jörg Zehrfeld

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Bratsch-Haus erhalten: vitale Innenstadt schaffen!

Unsere Spitzenkandidatin Eva Kiene-Stengel hat in einem Brief an die Presse Stellung zur Zukunft des sogenannten „Bratsch-Hauses“ genommen und aufgezeigt, wie sich die Grünen eine Gestaltung der Innenstadt wünschen:

 

Bezugnehmend auf den Leserbrief in der CZ von Di., 26.07.2016 „Der Marktplatz gehört allen Bürgern “ , möchte ich als Mitglied des Bauausschusses, wie auch als Grüne Spitzenkandidatin der anstehenden Kommunalwahl, noch einmal meine und unsere Position zu diesem zitierten Haus Steinweg 25 , dem entsprechenden Ensemble, als auch dem weiteren Verfahren um diesen Bereich des Marktplatzes, darstellen.
Wie ich dieses schon im Bauausschuss vertreten habe, muss ich noch einmal deutlich machen, dass ich diesen Bereich mit diesem dort befindlichen, ortsbildprägendem Ensemble so belassen möchte, schützen und erhalten möchte.
Sehr oft wird Gehrden beworben mit einer „historischen Innenstadt “ – wir müssen uns dann auch für deren Erhalt einsetzen. Ein Käufer einer solchen ortsbildprägenden Immobilie, die nicht unter Schutz steht und hier auch keine weiteren Auflagen erfüllt sein müssen, übernimmt aber dennoch eine gewisse Verantwortung für den Fortbestand des historischen Ortskernes – und ein Abriss mit folgendem Neubau sind längst keine Garanten für eine lebendige Innenstadt und ein Neubau kann sich einreihen in die Leerstände der Stadtmitte.
Da müssen andere Konzepte her, über die werden wir im August hören, werden neue und weitere Ideen sammeln und diese müssen, wenn praktikabel, umgesetzt werden.
Es beruhigt mich sehr, lesen zu können, dass 80% der befragten Bürgerinnen und Bürger sich für den Erhalt dieses Hauses ausgesprochen haben.
Wir sind mit dem Thema „Mehrgenerationenhaus “ in der ehemaligen Bäckerei Gehrke, Steinweg 16 , auch weitergekommen – vielleicht gelänge so etwas auch mit dem ehemaligen „Homannhaus“ , Steinweg 25.
Wenn man hier ein entsprechendes Konzept erarbeitete, immer mit einem Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger, dann stünden auch öffentliche Gelder zur Verfügung.
Vielleicht ist es ja doch noch möglich, mit dem „Leserbriefschreiber“ und dem/der Eigentümer/Eigentümerin eine Gruppe derer zu finden, die das „Homannhaus “ in dieser Form retten möchten.

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